Nachhaltige Fischerei

Die größte nachhaltige Fischerei der Welt

Die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska ist die größte nachhaltige Fischerei der Welt. Sie ist nachhaltig und dabei dauerhaft produktiv: Innerhalb der letzten 20 Jahre lag die jährliche Fangmenge bei durchschnittlich 1,22 Millionen Tonnen. Ihr Erfolg basiert nicht zuletzt auf einem auf US-Bundesebene geführten Managementsystem, das die Fischerei seit über 40 Jahren steuert. Ihre Verwaltung liegt beim North Pacific Fishery Management Council (NPFMC), einem Rat für Fischereimanagement mit Sitz in Alaska, der durch den Kongress der Vereinigten Staaten gegründet wurde.

Der NPFMC stellt sicher, dass die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska gemäß den gesetzlichen Standards für Umweltschutz und Fischereimanagement arbeitet. Seit über drei Jahrzehnten sorgt der Rat dafür, dass die Ressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden. Dabei greift er auf wissenschaftliche Empfehlungen zurück. Wie fischt die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska? Sehen Sie es sich an:

Was versteht man unter Nachhaltigkeit?

Damit eine Fischerei als nachhaltig bezeichnet werden kann, muss sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit zählen:

  • Die Arbeitsweise der Fischerei und die Fangmethoden müssen bestandserhaltend sein, das heißt, es kommt nicht zu Überfischung.
  • Die Fischerei arbeitet sehr gezielt, sodass ungewollter Beifang minimiert wird.
  • Das Ökosystem wird nicht geschädigt und es gibt wirkungsvolle Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz.
  • Das Managementsystem muss sich auf Wissenschaft stützen und einen rechtlichen Rahmen für Regelungen bieten. Das System muss zudem in der Lage sein, sich veränderten Bedingungen anzupassen. Die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska erfüllt diese Bedingungen seit Jahrzehnten. Daher gilt sie weltweit auch als ein Pionier in Sachen Nachhaltigkeit.

Sicherer Fischbestand – Warum es nicht zu Überfischung kommt

Die Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska fischt nach vorsichtig gesetzten Fangquoten, die auf wissenschaftlichen Empfehlungen beruhen. Wie werden die Fangquoten bestimmt?

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