Alaska-Seelachs aus Alaska – Meist nur einmal tiefgefroren, ohne Umwege

Alaska-Seelachs aus Alaska wird überwiegend nur einmal tiefgefroren (91 Prozent). Dadurch bewahrt er Geschmack und die natürliche Textur.
Tiefgefrorenes Filet

Was bedeutet „nur einmal tiefgefroren“?

Die überwiegende Mehrheit – rund 91 Prozent (2016) – des Alaska-Seelachses aus Fanggebiet FAO 67 wird auf eine besondere, schonende Art und Weise zu Filets verarbeitet: Er wird nach dem Fang auf dem Boot oder in Verarbeitungsanlagen an Land filetiert und als Filet oder in Blöcken tiefgefroren. Dadurch werden die Original-Konsistenz und seine ursprüngliche Farbe mit eingeschlossen und bewahrt. Unabhängige Tests haben bestätigt, dass einmal tiefgefrorener Alaska-Seelachs Vorteile gegenüber zweimal tiefgefrorenem Alaska-Seelachs bei über 30 Qualitätsmerkmalen bietet, darunter Textur, Farbe, Geruch und Feuchtigkeit (z.B. Surefish 2004, 2005).

Alaska-Seelachs kann als Filets oder in Block-Form tiefgefroren werden. Die gefrorenen Blöcke bestehen aus ganzen Filets und enthalten keine Zusätze. Der Tiefkühl-Schutz öffnet sich bei einfach gefrorenem Alaska-Seelachs erst wieder, wenn er die Verbraucher erreicht. Bis dahin wird dieser Fisch nicht wieder aufgetaut. Auch bei der Weiterverarbeitung zu Fischstäbchen oder Schlemmerfilets bleibt der Fisch gefroren.

Gleichbleibende Qualität als Garantie für alle

Die simple, standardisierte Verarbeitung führt dazu, dass Alaska-Seelachs aus Alaska immer die gleiche, hohe Qualität hat. Durch strenge Maßnahmen der Qualitätssicherung stellen die Hersteller von Alaska-Seelachs in Alaska sicher, dass die Qualität nicht variiert. Hiervon profitieren sowohl Lebensmittelhersteller als auch Verbraucher, die ihre Fischprodukte immer in der ihnen bekannten Qualität erhalten.

Andere Verarbeitung: Zweimal tiefgefroren

Der meiste „Alaska“-Seelachs, der nicht aus Alaska stammt, wird in Russland gefangen und wird oft zweimal tiefgefroren. Nach dem Fang wir er geköpft, ausgenommen und auf dem Boot tiefgefroren. Dann wird er nach China verschifft, wo er aufgetaut, händisch filetiert und erneut eingefroren wird, bevor er zur Verarbeitung zu Fischstäbchen und Schlemmerfilets in Deutschland erneut auf die Reise geht. Nur 9 Prozent (2016) des Alaska-Seelachses aus Alaska ist doppeltgefroren.